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FORSCHUNG - DRITTMITTEL

Die Entwicklungen, Services und Produkte für unsere Kernkunden (Universal-Fingerprint of Life, AI-unterstützte Datenspeicherung und -auswertung, Graphical User Interfaces, sowie auch das globale Blockchain Transaktion Management System – alles Entwicklungen für Umwelt- und Zollbehörden, verarbeitende Industrie, etc.), wie auch der Aufbau der Organisation selbst, werden von uns mit Risikokapital finanziert (High-Tech Gründerfonds Bonn und in Zukunft weitere, globale Investoren). Die dabei behandelten Problemstellungen der Haltungs-, Zucht- und Handelskontrolle stellen im Wesentlichen das langfristige wirtschaftliche Potenzial der Firma Ark Biodiversity dar. Der Fokus des Unternehmens sollte sich eigentlich ausschließlich auf diese Entwicklungen und Anwendungen beschränken. Wir verstehen uns jedoch als Unternehmen im Dienst des Artenschutzes im Allgemeinen und können die Unzahl von akademischen Anwendungen, welche durch unsere Technologie möglich gemacht werden, kaum ignorieren.

Unsere Lösung ist es, alle anderen akademischen, züchterischen und Artenschutz-relevanten Fragestellungen – schon auf Grund ihrer schieren Masse, nicht abschätzbaren Natur und vielfacher Auflösung in immer neue Fragestellungen – ausschließlich in engen akademischen Partnerschaften zu bearbeiten. Diese werden wiederum nur über öffentliche Forschungsanträge finanzierbar sein. Insofern engagieren wir uns mit einem wachsenden Netzwerk von akademischen Instituten für derartige Fragestellungen und haben diesen Prozess mit dem erfolgreich genehmigten Forschungsprojektes FOGS des Bundesministeriums für Forschung und Technologie, BMBF, über unsere Tochterfirma LFA GmbH nun auch erfolgreich erhalten. Wir hoffen, diese Aktivitäten zukünftig mit vielen und diversen Projekten fortführen zu können.

Im Jahr 2019 erwarb Ark-Biodiversity 100 Prozent der Anteile an der Labor für Abstammungsbegutachtungen, LFA GmbH, einem Unternehmen, das seit mehr als einem Jahrzehnt in der Entwicklung von Markersätzen und der Durchführung von Analysen zur Eindämmung des illegalen Handels mit Tieren gefährdeter und geschützter Arten tätig ist.

In Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Institut Museum Alexander Koenig wurde das jetzt “FOGS” genannte Projekt konzipiert und gemeinsam als BMBF-Förderantrag für eines der bisher fortschrittlichsten Projekte zum Schutz der Biodiversität eingereicht – mit Schwerpunkt auf gefährdeten, in Deutschland und den umliegenden Ländern, heimischen Tieren. Das Projekt wurde Ende 2019 bewilligt und beginnt nun seine erste Forschungsphase.

Die Synergie mit dem Projekt von Ark-Biodiversity ist signifikant, da eine Reihe der im FOGS-Projekt entwickelten Technologien in die Ark-eigene Technologie integriert werden kann, während die Ark-Technologien die praktische Anwendung vieler der konzeptuellen Innovationen von FOGS von einer begrenzten Anzahl von Arten auf buchstäblich alle bekannten und noch unbekannten Arten ausweiten werden.

Wir sind stolz und beglückwünschen das Team unserer Tochtergesellschaft, dass es den Meilenstein der Übernahme dieses Projekts erreicht hat, und freuen uns als Muttergesellschaft darauf, die derzeitige Zusammenarbeit mit ihren Partnern erheblich auszuweiten.