ARTENSCHUTZ

ARK-ISLANDS

Turtle Island ist unser erstes Artenschutz-Projekt.

Die Zusammenarbeit mit Turtle Island in Graz (Österreich) – die größte und wertvollste Sammlung von Schildkrötenarten weltweit – belegt unsere vielfältigen Anstrengungen für die nichtkommerzielle Haltung und Züchtung.  Über Turtle Island ist Ark Biodiversity zudem an einer wachsenden Anzahl globaler Projekte beteiligt, die auf die Zucht gefährdeter Schildkrötenarten und deren Wiederansiedlung in den natürlichen Habitaten abzielen.

Ein letztes lebendes Zuchtpaar einer Art halten wir für unendlich wertvoller und unersetzlicher als jedes Kronjuwel oder Kunstwerk, das jemals geschaffen wurde, und behandeln unsere Tiere und Verantwortlichkeiten dementsprechend.

Von den 356 Schildkrötenarten werden derzeit mehr als 200 auf Turtle Island gehalten. Diese Zahl wird im Laufe dieses Jahres deutlich zunehmen. Es ist unser erklärtes Ziel, bis Ende 2022 jede noch vorhandene Schildkrötenart zu züchten.

Wir verpflichten uns gegenüber unseren Kindern und zukünftigen Generationen, dass keine einzelne Schildkrötenart jemals wieder von diesem Planeten verschwinden wird.

Wir tun dies nicht mit konventionellen Methoden der Paarungsselektion, sondern setzen von Anfang an auf hochtechnologische genetische Charakterisierung aller unserer Exemplare und Zuchtpaare, einschließlich derer unserer derzeitigen und zukünftigen Partner. Wir werden die global erste Erhaltungszuchtinstitution sein, die ihre Erhaltungszuchtbücher systematisch dahingehend optimiert, die genetische Vielfalt durch geeignete, wissenschaftlich fundierte, als durch nicht verifizierbare historische Informationen, zu erhalten.

Der Fokus von Ark-Biodiversity als Mutterunternehmen liegt in der Eindämmung des illegalen Tierhandels und der Einrichtung eines globalen Rückverfolgbarkeitssystems für die am häufigsten gehandelten Tierarten auf der Grundlage von High-Tech-Genetik (daher Verwendung CITES-basierter Kriterien zur Auswahl von Schwerpunktarten).

Als Turtle Island werden wir unsere Erhaltungsbemühungen auf die Arten konzentrieren, die gemäß der Roten Liste der IUCN am stärksten bedroht sind. Die Synergie dieser beiden komplementären Ansätze verspricht ein beeindruckendes Potenzial, das Aussterben einer der am stärksten gefährdeten Tiergruppen zu verhindern.

In den kommenden Jahren werden wir unsere Bemühungen ausweiten, die gesamte Klasse der Reptilien und die der Amphibien einzubeziehen. Wir beginnen mit den Arten, die entweder am stärksten bedroht sind oder unter dem illegalen Handel und unprofessionellen Zuchtbedingungen leiden.