ARK-BIODIVERSITY

Ark-Biodiversity entwickelt hochmoderne genomische und informationstechnologische Methoden für die Eindämmung des globalen illegalen Handels mit geschützten und bedrohten Lebewesen. Der illegale Tierhandel ist heute der viergrößte kriminelle Sektor weltweit und gemeinsam mit Klimawandel und industriellem Raubbau an der Natur einer der drei Hauptfaktoren für das globale Artensterben. Der technologische Quantensprung der Firma erlaubt eine globale fälschungssichere Registrierung aller geschützten und gefährdeten Arten, sowie die Nachverfolgbarkeit aller Transaktionen mit geschützten Lebewesen. Grundlage der Technologie ist ein einziger, auf alle höheren Lebewesen anwendbarer (umfassend alle Vertebraten, Invertebraten, Arthropoden sowie auch Pflanzen) genomischer Test, welcher ökonomisch, massenhaft und dezentral durchgeführt werden kann. Als Ergebnis liefert dieser Test ein Adress-System, welches als der für tatsächlich alle Lebewesen gültige Standard für ein Blockchain-basiertes globales Informationssystem für die Durchsetzung der Abkommen von Washington und Nagoya dienen könnte.

Schon heute bieten wir nach der Übernahme einer der Marktführer in der genetischen Analytik für den Artenschutz, der LfA GmbH, Bonn & Rheinbach, eines der breitesten Spektren an genetischen und genomischen Verfahren zur Herkunfts- und Identitätskontrolle für stark gehandelte, geschützte und gefährdete Tierarten an.

Angesichts des unbestreitbar dramatischen globalen Trends rapide schrumpfender Artenvielfalt in Flora und Fauna wurde Ark-Biodiversity 2019 mit einem klaren Fokus auf die Entwicklung von Technologien zum Schutz der Biodiversität gegründet. Unser renommiertes Tochterunternehmen, das LfA-Labor für Abstammungsbegutachtungen, bringt seine 20-jährige Erfahrung erfolgreicher Routine in humangenetischen Vaterschafts- und Verwandtschaftsanalysen, sowie einzigartige forensische und tiergenetische Analysen, europaweit für höchste Qualitätsstandards bekannt, in unser Unternehmen ein.

SENIOR MANAGEMENT TEAM

Dr. Alexander Olek, Geschäftsführer

Dr. Egon Heiss, Head of Zoology & Strategic Development

Dr. Tilo Henning, Head of Botany

Bettina Shafi, Head of Operations

Prof. Klaus Olek, Research

ARK- LABORATORY RHEINBACH / BONN

Andreas SchĂĽller, Molekularbiologe

Dr. Juliane Mundorf, Molekularbiologin

Sigfried Uhlhaas, Molekularbiologe

Kathrin Klee, Bioinformatikerin

Nelson Olek, wissenschaftlicher Assistent

Luise Zimmermann, Studierende

Der Verlust der biologischen Vielfalt ist eine der größten Bedrohungen für die Menschheit überhaupt. Jeder Schaden an der Artenvielfalt ist irreversibel und in seinen Konsequenzen höchstens vergleichbar mit denen eines Atomkrieges. Entweder gelingt es uns, diese Gefahr einzudämmen oder wir werden aufhören, selbst als Spezies zu existieren.

 

Wie alle anderen globalen Schäden, die durch die moderne Wirtschaft verursacht werden, wird der Verlust der biologischen Vielfalt direkt oder indirekt von den Industrienationen verursacht. Die Folgen verwĂĽsten zunächst eher (und vor allem) die artenreichen und finanziell armen Länder; Westliche und asiatische Regierungen haben jedoch verstanden, dass dies lediglich eine vermutlich dramatische Katastrophe aufschiebt, die sie selbst betrifft. Staatliche und nichtstaatliche Mittel zur Bekämpfung des Problems stehen in enormen Mengen zur VerfĂĽgung. Häufig gibt es bereits gesetzliche Rahmenbedingungen zur Bekämpfung dieses Problems. Das AusmaĂź der Herausforderung, mit der wir uns befassen können – illegaler Handel mit Tieren – kann ĂĽberdies quantifiziert werden: Der illegale Handel mit geschĂĽtzten Arten und daraus gewonnenen Produkten ist vergleichbar mit dem des Drogenhandels.

Unzählige lokale, gut gemeinte, oft freiwillige Aktivitäten sind im Gange, um einen globalen Feuersturm vor Ort mit wenigen Wassertropfen zu bekämpfen. Ungeachtet der theoretischen Bereitschaft und praktisch gesetzlichen Verpflichtung zum globalen konzertierten Handeln können Interpol, Europol und Zollbehörden, um nur Einige zu nennen, die Gesetze nicht umsetzen, da sie mit den gegebenen technischen Mitteln außerstande dazu sind. Es besteht kein Zweifel, dass dies darauf zurückzuführen ist, dass der Privatsektor keine Möglichkeiten gefunden hat, um mit Methoden zum Schutz der biologischen Vielfalt tatsächlich Geld zu verdienen. Unzählige akademische Forschungsgruppen befassen sich mit winzigen Problembereichen. Hätten diese Gruppen das von uns zu entwickelnde Produkt zur Verfügung, würde diese große Gemeinschaft einen riesigen Sprung machen, um die Auswirkungen des Verlusts der biologischen Vielfalt auf das Leben (einschließlich unseres) auf dem gesamten Planeten zu minimieren.

Die Hauptvoraussetzung fĂĽr die Eindämmung bzw. kompletten Unterbindung des illegalen Handels, der illegalen Zucht, des Wilderns oder der Verarbeitung gefährdeter Arten ist die Identifizierung aller möglichen Exemplare oder Materialquellen, ihrer geografischen Herkunft und ihres Grades an genetischer Verwandtschaft von buchstäblich zehntausenden Arten – jährlich unzählige Male. Mit den heutigen technologischen Gegebenheiten mĂĽsste fĂĽr jede Art ein anderer Test entwickelt und dann routinemäßig und kostengĂĽnstig durchgefĂĽhrt werden – eine offensichtliche Unmöglichkeit. Der Hauptgrund dafĂĽr ist wissenschaftlicher Natur. Es gibt Tausende geschĂĽtzter Arten – die Spitze des Eisbergs – und so, wie die Technologie heute funktioniert, mĂĽssen groĂźe Investitionen in jede einzelne dieser Arten getätigt werden, um sie zu schĂĽtzen. Dies erhöht die Kosten fĂĽr die Schaffung von Methoden zur Bekämpfung des Problems in einem MaĂźe, wie es selbst prosperierende Industrieländer (einschlieĂźlich der EU, der USA oder Chinas, die zumindest entschlossen die Weltspitze bilden) vermeitlich nicht schultern können.

Basierend auf 20 Jahren Erfahrung in der Tiergenetik und -epigenetik haben wir einen Weg gefunden, mit einem einzigen praxis-tauglichen Test jede einzelne Spezies auf der Erde mit einer kostengünstigen und detaillierten Klassifizierung zu versehen. 

Für unsere Technologie gibt es mehrere Kundengruppen. Dies sind Strafverfolgungs-, Industrie- und Sammlungszüchter (teure gefährdete Arten), akademische Forschung und zoologische Gärten. Das wichtigste davon werden zweifellos die Strafverfolgungsbehörden der Welt sein, die sich bereits heute bemühen, die bestehenden rechtlichen Anforderungen durchzusetzen. Gruppen wie Züchter werden zum ersten Mal unter Druck geraten, diese Gesetze einzuhalten, da diese mit unserem Produkt tatsächlich durchsetzbar sind. Nur zwei bis vier Jahre nach unserem Markteintritt wird der illegale Tierhandel,beispielsweise zu Zuchtzwecken, absehbar deutlich bzw. gänzlich eingeschränkt sein.